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Jule gibt 5 vor.

11. Mai und heiß wie im August. Von Süden drückt der heiße feuchte Wind aus Spanien
und im Norden drückt eine kalte Warmfront seit gestern entgegen. Gestern
abend hatten wir bereits feuchte 30 Grad und heute poppen die Blumenkohlköpfe
in den Himmel. Ich hoffe, dass es diese Blumenkohlbande nicht zu wild treibt.

Und, pünktlich, wie letztes Jahr, geht die Jule, gerade als es am Schwülsten ist, auf
meinen frisch erstellten Grabhügel zu und beginnt ganz routiniert an zu graben.
Die Erde war locker und feucht, weil erst gestern Kelvin den Hügel nochmals gegossen
und etwas aufgelockert hat.

Die Nachbarkinder schreien, Cabrioautos mit lauter Musik fahren am Garten vorbei,
die Schildkrötenweibchen kommen vorbei und betrachten das tiefe Loch, dass Jule hinter sich
gegraben hat. Helene patroliert wie ein Bodyguard vor Jule auf und ab.
Aber Jule mit Ihrer langen Lebenserfahrung lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Stützt sich mit einem Fuß am Lochrand ab, gräbt und fühlt das Erdloch, dass
Sie hinter sich gegraben hat.

Nach etwa einer Stunde ist es soweit. Das erste Ei kommt. Ganz schnell, man
hat es kaum bemerkt. Durch den Schildpanzer ist die Sicht auch verdeckt.
Jule sortiert das Ei mit einem Hinterbein seitlich vor. Kontrolliert nochmals die Grube
mit beiden Beinen nacheinander und legt, ohne dass es tief fällt das zweite Ei hinein.

Jule hat dann soviele Eier gelegt, wie nebeneinander in die Grube gingen. Vielleicht
hätte Sie noch mehr gelegt, wenn die Grube größer gewesen wäre. Vielleicht
waren es auch alle Eier.

Nach einer genau festgelegten Prozedur begann Sie die Eier mit Erde abzudecken.
Die Erde zu verdichten und das ganze Gelände unauffällig zu gestalten.
Nach zweieinhalb Stunden war alles getan und Jule ging ins Frühbeet schlafen.

Die geschlechtsreifen Männchen haben wir die ganze Zeit nicht gesehen. Die
hielten sich irgendwo still versteckt. Eier legen ist Frauensache.

 

 

Das Pflaster ist ein Panzerschutz, der sich mit wenig Aufwand anbringen lässt.
Er ist nicht ständig drauf.

 
Schildis zu verkaufen

Wir haben dieses Jahr noch drei Schildis zu verkaufen. Sie sind griechische
Landschildkröten der Ostrasse THB. Es sind registrierte Tiere und sie
haben die erforderlichen Cites Papiere mit Bilddokumentation.

Der Kaufpreis liegt bei 75.-- € bis 85.-- €. Sie sind im letzten Jahr zwischen
Juli und September geboren worden und haben 10 Wochen Winterruhe
gehabt. Deshalb sind sie auch top fit.

Aber keine Angst. Der Franz strengt sich auch bei diesem regnerischen April-
Wetter bereits im Frühbeet an, seine Gene weiter zu vererben. Und so
dürfen wir wieder im Sommer/Herbst auf ein paar Schildkröten hoffen.

Die Schildis sind außer auf unserer homepage nicht ausgeschrieben. Es besteht
eine gute Chance noch eine zu erhalten. Tel. 0179-3263994

 
Lissabon Halbmarathon 2012

Halbmarathon ist Halbmarathon und Hamburger ist Hamburger. Was soll schon
besonderes an einem Halbmarathon über eine Brücke in Lissabon sein?

Nun gut, das Wetter ist im März möglicherweise besser als bei uns. Die Höhenmeter
der Strecke sind etwas negativ. Und durch den Volkslauf erhält das ganze noch
einen Volksfest Charakter. Möglicherweise, dass deshalb auch nicht so viele
Einsatzfahrzeuge unterwegs sind, weil die Portugiesen vor allem im Volkslauf
sagen: dabei sein ist alles.

Wir waren auch dabei und haben uns Dank eines Mietwagens noch ein paar Tage
umgeschaut. Ein paar Eindrücke aus diesen 4 Tagen Lissabon habe ich in
einem Link von 20 Bildern zusammengefasst.

 
Schwaikheim Saisonabschlußlauf 2011

Am vergangenen Samstag fand in Schwaikheim, nun mehr zum 31. mal der Saisonabschlusslauf statt. Am Start waren viele Neustädter und Waiblinger Läufer und Triathleten, darunter auch Elke und Kelvin. Ich habe dazu eine kleine Web-Show erstellt. Einfach auf den Text kleine Web-Show klicken.

Saisonabschlusslauf Schwaikheim 2011

 
Tag der offenen Tür

Am 10. Juli 2011 feierte die Ebersberger Sägemühle bei Oberrot im Rottal zum letzten Mal in dieser Form den Tag der offenen Tür.

Wir haben eine Radtour von Waiblingen-Neustadt zur Sägemühle gemacht und das Fest fotografrisch beobachtet.

Die Radtour gibt es auf gpsies anzuschauen: Link zur Radtour.

In einer webshow habe ich meine Eindrücke über diesen Tag wiedergegeben: Link zur webshow.

 

Für alle, die die Sägemühle nicht kennen:

Die Ebersberger Sägemühle wurde ca. 1975/76 von einem Pater Sigmund Kripp für die Jugendarbeit in Fellbach gekauft.

Mit hohem Einsatz wurde der Hof unter seiner Anleitung in den Jahren 1976 und 1977 in den Grundzügen zu dem ausgebaut, was er heute darstellt.

Dabei waren viele Jugendliche in Arbeitswochen, vor allem in ihren Sommerferien, und natürlich auch Handwerker tätig.

1980 verkaufte Pater Kripp den ausgebauten Hof an die Stadt Fellbach, mit der moralischen Bedingung 99 Jahre Jugendarbeit damit zu machen.

Das wurde bis heute, mehr als 30 Jahre danach auch vorbildlich gemacht.

Nun soll der alte Scheunenteil, einem neueren, moderneren Wohnkomplex weichen. Dafür nimmt die Stadt Fellbach nochmals

über 1 Million Euro in die Hand und baut dieses neue Haus. Das alte Wohnhaus bleibt bestehen, wird aber innen ebenfalls umgebaut.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses neue Konzept noch lange dem Grundgedanken der Gründer folgt.

 
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